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Donnerstag, 5. September 2013, 01:53

St. Lorenz / Nürnberg 1:250 (Evang. Kirchengemeinde Nürnberg) 2te Auflage 2014

Neue Auflage 2014

Im April 2014 realisieren die Evangelische Kirchengemeinde Nürnberg in Kooperation mit mtp-studio / thomas pleiner
die 2te Auflage dieses Modells.
Die seit dem ersten Erscheinen 2009 registrierten Anpassungswünsche waren äussert minimal.

ALLE Änderungen in den Bogen betrafen Details der grafischen Gestaltung.
Gegenüber der 2009er Auflage wurde lediglich verändert:
• Etwas dunklere farbliche Darstellung aller Dachfirste
• »Auflockerung« der Steinfarben im Obergaden des Langhauses und EG Seitenschiffe
• geänderte Farbführung auf der Grundplatte
• Minimale Textkorrekturen und zwei zusätzliche Hinweise in der Bauanleitung

Dass überhaupt keine Anpassungen an der Konstruktion notwendig waren,
ist in erster Linie dem äußerst exakten Kontrollbau von Thomas Rothe/Nürnberg
zu verdanken - dadurch konnten alle Ungenauigkeiten bereits 2009 VOR der
Erstveröffentlichung eliminiert werden.

Als kleine Verbeugung vor dieser Leistung folgt hier anlässlich der Neu-Auflage
eine Bildreportage zum damaligen Kontrollbau - d.h. die folgenden Texte und
Fotos sind alle aus dem Jahre 2009 (Text & Bild © 2009 Thomas Rothe/Nürnberg)





Lorenzkirche, Nürnberg, 1:250 (Konstruktion & Gestaltung: Thomas Pleiner)

Dear all,
hier beginnt mein Baubericht über die Erstellung des Kontrollbaus für den
von Thomas Pleiner vorgestellten neuen Bausatz der Lorenzkirche in Nürnberg.
Ausgedruckt habe ich die Bögen auf der Rückseite von Fehldrucken des Doms zu Münster
(freundliche Spende von T.P.) – also eine dem Mittelalter angemessene
Vorgehensweise, mit Verwendung alten Baumaterials. Da mein Drucker je nach
Lust, Laune und verwendeter Tinte unterschiedliche Ergebnisse bringt, stimmt
die Farbgebung nur näherungsweise mit dem Offset-Druck des fertigen Bausatzes
überein.

Gebaut habe ich die detaillierte Version, die Montagereihenfolge weicht manchmal von
der Bauanleitung ab, da Thomas die Teile nicht immer in der „richtigen“ Reihenfolge
geliefert hat, oder weil mir eine andere Montagereihenfolge sympathischer war.

Zum Kantenfärben habe ich Aquarellfarben genommen. Sehr nützlich war der Farbton
STAEDTLER Karat Aquarell Nr. 43 „fleischfarben“, da sich durch Beimischung von
Braun oder Schwarz fast alle Nuancen des Lorenzer Sandsteins realisieren lassen.

Als Klebstoff habe ich hauptsächlich lösungsmittelhaltigen Rico Bastelkleber (gibt’s beim Idee-Markt)
verwendet und für kleine Teile auch Weißleim, und gelegentlich zum Versteifen kam dann noch
Sekundenkleber zum Einsatz..

Aber jetzt geht’s los!

Zuerst wird die großzügig ausgeschnittene Grundplatte (Teil 1) mit Sprühkleber auf den mitgelieferten
Verstärkungskarton geklebt, beschwert und über Nacht zum Trocknen weggelegt, damit sie schön plan wird.
Dann müssen die Montageöffnungen ausgeschnitten werden, die absolut notwendig für den weiteren Baufortschritt
sind. Nicht notwendig sind die runden Ecken, die sehen nur hübsch aus, können aber auch rechtwinklig ausgeführt
werden. Nun noch die Konturen der Grundplatte ausschneiden, und das Fundament ist gelegt!

Obwohl diese Kirche drei Schiffe hat, gibt es keine Spanten! Stattdessen stellt die westliche Abschlusswand
des Hallenchores (Teil 2) das zentrale Bauteil dar, von dem aus man sich dann nach Osten und Westen vorarbeitet.



Chorseitenwände
Als nächstes kommt die südliche Chorseitenwand an die Reihe (Teil 3 – 3j). Hier sind
dann auch die ersten „versenkten“ Fenster zu bauen. Alle Fensteröffnungen und Fenster ausschneiden und die
Laibungen formen und zusammenkleben.
Da das Fenstermaßwerk und die Laibungen oft bei jedem Fenster anders sind, empfiehlt es sich DRINGEND, die Teile
schon vor dem Ausschneiden auf der Rückseite eindeutig zu kennzeichnen.



Dann werden die Laibungen stumpf auf die Fensterflächen geklebt: Klebstoff vorsichtig auf die Unterkante der
Laibungen auftragen, die Laibungen sorgfältig positionieren und das Ganze mit einer Glasplatte o.ä. abdecken und beschweren,
damit die Klebung unter Druck gut aushärten kann. Wenn alle Fenster gut durchgetrocknet sind, werden sie von hinten
an die Chorseitenwand geklebt: Den Umriss des Fensterausschnittes gut mit Kleber einstreichen, die Fenster – eins
nach dem anderen (!) – von hinten positionieren, das Ganze umdrehen und von vorne das Fenster exakt positionieren.
Wenn der Klebstoff etwas angezogen hat, das Teil wieder mit einer Glasplatte abdecken, beschweren und gut durchtrocknen
lassen. Wenn man da zu ungeduldig ist, kann es passieren, dass die stumpfen Klebenähte später wieder aufgehen.




Nun wird die nördliche Chorseitenwand (Teil 12 – 12 i) genauso vorbereitet und beide Seitenwände mit der
Grundplatte und dem westlichen Chorabschluss verklebt; Das Distanzprisma (12k) gibt dem Ganzen die nötige Stabilität
und sorgt für exakte Ausrichtung der Teile.




Als nächstes habe ich die Strebepfeiler 4, 5, 13, 14 für die beiden Chorseitenwände vorbereitet.
Die optional zu verwendenden Aufdoppelungen kann manauch gut zum „supern“ nutzen, indem man nur
die Verzierungen ausschneidet und auf die Pfeilervorderseiten klebt. Es empfiehlt sich allerdings, die Giebel-
verzierungen erst anzubringen, wenn das ganze Modell fertig ist, da sie sonst beim Weiterbau sehr schnell Schaden
nehmen können.




Nach dem Anbringen der Pfeiler auf den Chorseitenwänden, geht es im nächsten Teil mit der Sakristei weiter.

(Bilder & Text © 2009 Thomas Rothe)
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Sonntag, 20. April 2014, 15:05

Sakristei

Nun kommt an der südl. Chorseitenwand die Skaristei an die Reihe (Teile 6 – 9). Alle Teile
ausschneiden und versenkte Fenster vorbereiten, wie gehabt.

BILD 2-1
Und dann das Ganze zwischen die Pfeiler montiert. Leider kann man deutlich sehen, dass ich das
mittlere Fenster um Erdgeschoss nicht ganz sauber ausgerichtet habe. – Schade!

BILD 2-2

Südliches Seitenschiff

Nun kam, abweichend von der „offiziellen“ Bausequenz, das südliche Seitenschiff dran. Fenster und
Portale wurden in die Wände montiert und dann die Langhauswand und die Seitenschiffswand
errichtet.

BILD 2-3
Das nächste Bild zeigt den Unterschied zwischen der „einfachen“ und der „detaillierten“ Version. In der
Frontalansicht sieht man, dass auch die „flache“ Version durchaus attraktiv ist. Die vertieften Fenster
und Portale kommen erst bei Streiflicht so richtig gut zur Geltung.

BILD 2-4

Und die eingebauten Wände.

BILD 2-5

(Bilder & Text © 2009 Thomas Rothe/Nürnberg)
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Montag, 21. April 2014, 15:06

Südliches Seitenschiff, Fortsetzung

Jetzt wurden erst einmal die Strebebögen zusammengebaut. Hier habe ich nach Vorbereitung des
Hauptkörpers zuerst die gekrümmte untere Abdeckung auf die Seite des Hauptkörpers geklebt, an der
sich die obere gerade Abdeckung befindet. Man muss auf jeden Fall darauf achten, dass sich beim
Durchtrocknen des Klebers die Außenwand nicht verzieht, sonst hat man später krumme
Strebebögen. Nach dem Durchtrocknen wird das Ganze dann zu einem irregulär geformten „Kasten“
zusammengefügt. Auch hier wieder auf absolute Planparallelität der Außenwände achten!

Im Nachhinein kann ich nur empfehlen, die Verzierungen der Strebebögen jetzt noch nicht drauf zu
kleben, sondern damit bis zur Fertigstellung des Modells zu warten. Mir sind sie im Laufe des
Weiterbaus ein paar mal abgebrochen!

BILD 3-1

Als Nächstes das Dach drauf und das Ganze mit den Strebebögen komplettiert. Hier muss man bis
zum Anziehen der Klebung immer wieder die Ausrichtung der Strebebögen kontrollieren und ggf.
nachkorrigieren, damit sie alle wirklich rechtwinklig zur Wand und parallel zueinander stehen, sonst
sieht es schlampig aus..

BILD 3-2

Das folgende Detail-Foto zeigt sehr schön, mit welcher Akribie T.P. das Original in das Modell
umgesetzt hat. Der Fugenschnitt des Mauerwerks entspricht weitgehend dem Original, jeder Stein ist
ein einzelnes grafisches Objekt und ist separat eingefärbt. Das „Kunz-Horn-Epitaph“ an der westl.
Chorwand, links von der Sakristei, ist ein vektorisiertes Foto – für mein Empfinden zeigt das ganze
Modell eine sehr gute Mischung zwischen minimalster Verwendung von Foto-Realismus und grafisch
ansprechender Zeichenarbeit, denn das Mauerwerk und das Maßwerk wurden nicht einfach von Fotos
übernommen, sondern alle einzeln gezeichnet.

BILD 3-3

Polygonaler Chorabschluss

Hier bin ich bewusst von der vorgeschlagenen Montagereihenfolge abgewichen. Um einen akkurate
Passung des Chorpolygons auf der Grundplattenkontur zu erzielen habe ich zuerst die untere
Choraußenwand (Teil 15) vorbereitet

BILD 3-4

und dann mit der Grundplatte und den Chorseitenwänden verbunden. Hierbei habe ich zuerst nur die
Verklebung mit den Seitenwänden durchgeführt um ein sauberes Fluchten zu erzielen. Nach
Durchtrocknung wurde dann das zentrale Segment entsprechend der Ausrichtungsmarkierungen an
die Grundplatte geklebt. Dann wurden, nach Austrocknen, die übrigen 6 Segmente an der Grundplatte
befestigt.

BILD 3-5

(Bilder & Text © 2009 Thomas Rothe/Nürnberg)
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Montag, 21. April 2014, 15:11

Polygonaler Chorabschluss, Fortsetzung

Nun habe ich die innere Polygonwand (Teil 10) vorbereitet und zuerst wieder mit den
Chorseitenwänden verbunden und danach nur das mittlere Segment auf die Grundplatte geklebt.

BILD 4-1

Dann wurden die 6 Strebepfeiler (11 – 11c) gebaut. In der ersten Auflage sind die optionalen Aufdoppelungen unterhalb der kleinen Giebel zu breit geraten. Einfach etwas schmaler ausschneiden.
In der zweiten Auflage wird das korrigiert werden.

BILD 4-2

Nun kamen die mittleren beiden Strebefeiler zwischen die äußere und die innere Polygonwand.

BILD 4-3

Zur Montage der verbliebenen vier Strebepfeiler lässt sich nun die innere Polygonwand leicht
verschieben, da sie noch nicht mit der Grundplatte verbunden ist. Erst nachdem alle Pfeiler an Ort und
Stelle waren, habe ich die unteren Klebelaschen der inneren Wand mit der Grundplatte verbunden.

Nun noch die Übergangsbögen auf beiden Seiten montiert,

BILD 4-4

und fertig ist der untere Teil des Hallenchors!

BILD 4-5

(Bilder & Text © 2009 Thomas Rothe/Nürnberg)
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Montag, 21. April 2014, 15:27

Hallenchordach

Die Bauanleitung gibt hier vor, den „Dachboden“ (Teil 18) auf die Choraußenwände zu montieren, und
dann das fertiggestellte Hallenchordach darauf zu kleben. Hierbei sind aber „endlos lange“ Klebenähte
an den Traufüberständen zu bewältigen, die alle sauber ausgerichtet werden müssen – an dem
bereits fertiggestellten Hallenchorunterbau. Das kann eine ziemliche Sauerei werden! Deshalb habe
ich einen anderen Weg eingeschlagen: Der Dachboden wird unter das fertige Hallenchordach geklebt,
und dann das ganze als eine Baugruppe auf den Unterbau gesetzt.

Zuerst wird das Dach (Teil 19) vorbereitet und dann alle Dachgauben darauf befestigt.

BILD 5-1

Nun das Dach zusammenkleben. Wegen der doch recht großen Fläche habe ich die beiden großen
Dachhälften mit Karton verstärkt.

BLD 5-2

Dann kam die Innenplattform (ebenfalls verstärkt) darunter. So ließen sich die Traufüberstände sehr
sorgfältig ausrichten, bevor der Kleber anzog.

BILD 5-3

Zur Endmontage des Daches habe ich dieses zuerst nur an der westlichen Chorwand angebracht, so
lassen sich die Teile gut ausrichten.

BILD 5-4

Nach Durchtrocknung wurde dann die Unterseite des Daches mit der Oberkante der Chorseitenwände
verbunden.

BILD 5-5


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Montag, 21. April 2014, 15:30

Treppentürme – Hallenchor

Weiter geht’s mit den 7(!)-eckigen Treppentürmen am Hallenchor. Der Baukörper selbst ist simpel und
passt exakt an die Wand:

BILD 6-1

Ein modellbautechnischer Leckerbissen sind die beiden Zwiebelhauben. Es empfiehlt sich, zuerst
einmal an eingescannten und ausgedruckten Teilen zu üben – nach vier Exemplaren war bei mir das
Ergebnis zufriedenstellend. Zuerst werden die „Blütenblätter“ ausgeschnitten, gefaltet und
entsprechend der „Spantkontur“ vorgeformt, dann werden die Spanten eingesetzt. Zur besseren
Zentrierung sollte der Mittelpunkt vorher mit einer Nadel markiert werden.

BILD 6-2

Danach werden dann die einzelnen Segmente auf die Spanten geklebt und die Spitze mit einem
„Tauwuling“ in Form gebracht und gesichert. Und anschließend kommt die Wunderwaffe Aceton zum
Einsatz, um die unvermeidbaren Klebstoffreste zu entfernen. Dann noch die Helmzier drauf – fertig!

BILD 6-3

Die kleinen Übergangsdächer sind im Kontrollbau noch nicht realisiert, die wurden erst kurz vor
Druckbeginn noch in den Bogen aufgenommen. Sie sollten aber vor dem Aufsetzen der Hauben
montiert werden.

BILD 6-4

BILD 6-5

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Montag, 21. April 2014, 15:31

Brautportal – Hallenchor

Zur Komplettierung des Hallenchores fehlt jetzt nur noch das im Norden gelegene Brautportal.

Zuerst wird der Baukörper (Teil 24) mit versenkten Fenstern versehen und dann die Portalhalle dahinter geklebt.

BILD 7-1

Dann habe ich die ganze Baugruppe zwischen die beiden Pfeiler geklebt und erst zum Schluss das
Dach angebracht, um noch die Möglichkeit zum Anpassen zu haben, für den Fall von Passproblemen
durch nicht genau rechtwinkligen Einbau der Pfeiler.

BILD 7-2
BILD 7-3

Nördliches Seitenschiff

Das nördliche Seitenschiff läuft analog zum seinem südlichen Pendant.

BILD 7-4
BILD 7-5

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Montag, 21. April 2014, 15:34

Langhausdach

Das Langhausdach wird mit allen Gauben vorbereitet,

BILD 8-1

dann kommt das Distanzprisma 42a, das im Westen für die notwendige Stabilität und Passgenauigkeit
sorgt, zwischen die Langhauswände. Ich habe dem Ganzen auf Höhe der Seitenschiffsdächer noch
ein weiteres Distanzstück spendiert, um keinen Knick in die doch recht hohen Wände zu bekommen.

Dann wurde das Langhausdach zuerst auf einer Seite an die Obergadenwand und den
Westabschluss des Hallenchores geklebt,

BILD 8-2

und danach die „Kiste zugemacht“.

BILD 8-3

Nordturm

Die Türme bieten eigentlich nur eine echte Herausforderung, das sind die „Steinharfen“ vor den
Glockenfenstern im oberen Geschoss. Um die filigranen Strukturen ausschneiden zu können, habe ich
sie zuerst auf der Rückseite mit „Dokumenten-Tesafilm“ verstärkt. Dann habe ich mehrere Methoden
ausprobiert:

- Nur Ausschneiden der senkrechten Strukturen (rechts im Bild)
- Ausschneiden der waagerechten und der senkrechten Strukturen (Mitte)
- Ausschneiden der senkrechten Strukturen und Hinterkleben der waagerechten Verstrebungen (links).

BILD 8-4

Es ist gut zu sehen, dass die letzte Variante am überzeugendsten wirkt. Aus diesem Grund sind auch
beiderseits des Obergeschosses Markierungen angebracht, mit Hilfe derer man auf der Rückseite die
Position der horizontalen Verstrebungen markieren kann. Diese Verstrebungen sind im Bogen nicht
vorhanden, man kann sich aber leicht mit dunklem Takelgarn oder schmalen dunklen Kartonstreifen
behelfen.

Um die ausgeschnittenen Steinharfen im Bauverlauf möglichst nicht zu beschädigen, sollte zuerst der
Turmkörper mit allen Knicken und Kantenfärbungen vorbereitet und dann alle Fensteröffnungen
ausgeschnitten werden, zuletzt die Steinharfen.

BILD 8-5

Danach werden die Steinharfen von hinten mit den Glockenfenstern „verschlossen“, und nun können
auch alle anderen Fenster eingebaut werden.


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Montag, 21. April 2014, 15:37

Nordturm, Fortsetzung

Nun kann der Turm zum Quader verklebt und oben mit der Plattform verschlossen werden.
Danach wurden alle Strebepfeiler und Treppentürme vorbereitet.

Wer schon immer mal wissen wollte, warum eine Parabel zu den Kegelschnitten gehört, dem wird bei
der Herstellung der Spitze des runden Turmes ein Licht aufgehen!

BILD 9-1

Beim nächsten Montageschritt entscheidet es sich, ob das fertige Modell gut aussieht, oder eher
Rückschlüsse auf den Promille-Wert des Erbauers zulässt.

Der Turm wird ABSOLUT senkrecht in allen Richtungen (und natürlich mit absolut rechtwinkligem
Querschnitt) auf die Grundplatte und an die Seitenschiffswände geklebt. Ob man das kleine Querdach
(104) vor der Turmmontage an das Langhausdach klebt, oder nach der Turmmontage, bleibt jedem
selbst überlassen. Mir gefiel die zweite Variante besser, weil ich da eventuelle Montagetoleranzen
leichter ausgleichen kann. Dafür muss man bei dem Klebstoffauftrag recht vorsichtig sein.

BILD 9-2

Nach gutem Durchtrocknen (zwischendurch immer mal wieder die Vertikalität des Turmes
überprüfen!) wird die Baugruppe mit den Pfeilern und Treppentürmen komplettiert.

Die Kreuzblumen sollte man besser erst nach Fertigstellung des Modells drankleben, da sie sehr
gerne abbrechen.

Die im gedruckten Bogen vorhandenen Wasserspeier gibt es im Kontrollbau noch nicht und sollten
auch erst ganz zum Schluss montiert werden.

BILD 9-3


Südturm


Die Montage des Süddturms erfolgt analog zum Nordturm. Nach dem Ankleben muss man mit einer
Schieblehre sorgfältig prüfen, ob beide Türme in der Vertikalen absolut parallel sind, sonst gibt’s mit
dem Einbau der Fassade Probleme!

BILD 9-4


Turmspitzen


Als Erstes werden die Turmoktogone mit Fenstern versehen, auf die dazugehörige Bodenplatte
geklebt und sorgfältig an dem achteckigen Grundriss ausgerichtet, denn sonst passen die Dächer
nicht mehr gut drauf.

Dann kommt zuerst das rechteckige Dachteil in die Mitte, wobei der Traufabschluss sorgfältig
ausgerichtet werden muss.

BILD 9-5

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Montag, 21. April 2014, 15:40

Turmspitzen, Fortsetzung

Danach werden nacheinander die „Zickzack-Dächer“ montiert. Wenn man bis dahin sauber gearbeitet
hat, kann man sie tatsächlich problemlos montieren, ohne sie in drei einzelne Giebeldächer separieren
zu müssen (hat schon was Origami-mäßiges, gell?)

BILD 10-1

Nun noch rasch die Turmhelme gebaut und drauf gesetzt – schon sind die Turmspitzen fertig.

BILD 10-2
BILD 10-3

Wenn man beim Helm des Nordturmes die Schallöffnungen ausschneidet (Achtung, die Gitter stehen
lassen!) sollte die Innenseite des Turmhelmes rückseitig dunkel eingefärbt werden, sonst sieht es
innen so hell aus, wie hier.

Die kleinen Kugelreiter waren eine letzte Ergänzung kurz vor Drucklegung, und sind im Kontrollbau
nicht gezeigt.

Nun kommen die Turmhelme auf ihren jeweiligen Turm, und es wartet nur noch die dunkle Öffnung im
Westen darauf, von der wundervollen Lorenzer Fassade verschlossen zu werden.

BILD 10-4
BILD 10-5

(Bilder & Text © 2009 Thomas Rothe/Nürnberg)
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